Aktuell

Corona-Hilfsfonds

COVID-19-Hilfefonds - Hilfe in schwieriger Zeit

Bislang konnten rund 36.700 Euro ausbezahlt werden. Diese Überbrückungshilfe greift bis Regelleistungen einsetzen. Es haben bisher 140 Menschen mit 330 Haushaltsangehörigen um Hilfe nachgefragt und auch erhalten.
Neben den finanziellen Notlagen kamen auch die Angst um die Zukunft zur Sprache. Letztendlich geht es um die Vermittlung von Perspektive und ein Zeichen einer solidarischen Gesellschaft.
Gründe der Hilfeanfragen waren die Auswirkung von Kurzarbeit, Entlassung, drohender Verlust der Wohnung weil die Miete nicht mehr bezahlt werden konnte, oder höhere Aufwendungen aufgrund der Corona-Auswirkungen. Die meisten Ratsuchenden waren noch nie auf „fremde Hilfe“ angewiesen.
Alleinerziehende, Niedriglohnempfänger*innen, ältere Menschen oder chronisch kranke Menschen machten die Mehrheit der Antragsteller*innen aus.
Eine besondere Gruppe waren Eltern und ihre Kinder, die aufgrund der veränderten schulischen Angebote einen besonderen Begleitbedarf haben. Es geht um die Frage der Versorgung mit Hardware (Tablets) und vor allem um Lernbegleitung. Diese speziellen Hilfen konnten in Zusammenarbeit mit der Kreismedienstelle, dem Kath. Jugendreferat, der Stiftung Kinder in Not und verschiedenen Schulen im Landkreis angeboten werden.
Es zeigt sich einmal mehr, dass die Auswirkungen von Corona diejenigen noch härter trifft, die es bereits davor nicht leicht hatten. Menschen im Niedriglohnbereich hatten in der Regel keine Möglichkeit, „Reserven“ zu bilden. Gleichzeitig müssen sie in diesen Zeiten mit höhere Belastungen fertig werden und auch weiterhin die Miete bezahlen. Kinder und Jugendliche laufen Gefahr, in der Schule „abgehängt“ zu werden. All dem gilt es Rechnung zu tragen und auf Entwicklungen nicht nur hinzuweisen sondern konkret zu helfen.
Der COVID-19-Hilfefonds wird nach wie vor durch Caritas und Diakonie vorgehalten. Die beide Wohlfahrtsverbände gehen davon aus, dass sich die Problemlagen aufgrund der Auswirkungen von Corona noch über einen längeren Zeitraum hinziehen werden.

Kontakt bei Anfragen:

Diakonische Bezirksstelle Biberach
Wielandstraße 24, 88400 Biberach,
Telefon: 07351 - 1502-10
E-Mail: info@diakonie-biberach.de    www.diakonie-biberach.de

Caritas Biberach-Saulgau
Kolpingstraße 43, 88400 Biberach
Telefon: 07351 8095-100
E-Mail: region@caritas-biberach-sauglau.de    www.caritas-biberach.de

Spendenkonto:

Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE69 6012 0500 0001 7893 00, BIC: BFSWDE33STG