Pressebericht

Schwäb. Zeitung 7.2.2019

Kein Platz für Asyl

 Asylstühle Uttenweiler

Die Ökumenische Flüchtlingsarbeit von Caritas und Diakonie im Landkreis Biberach schließt sich der Aktion an und veranstaltet am Samstag, 16. März, von 11 bis 15 Uhr einen Workshop. Gestaltet werden dabei sogenannte Asylstühle, die vor der Europawahl zusammen mit Hunderten anderer Stühle bei einer zentralen Veranstaltung in Stuttgart präsentiert werden.
Die Caritasverbände Freiburg und Rottenburg-Stuttgart und das Diakonische Werk Baden sind Kooperationspartner der Kampagne, mit der die historische Tradition der Asylstühle aufgegriffen wird. Sinn der mittelalterlichen Zufluchtsstätten war es, Menschen vor willkürlicher Gewalt zu schützen und eine "Behandlung nach Recht und Gericht" zu gewährleisten. Mit der Gestaltung von Asylstühlen soll ein Zeichen dafür gesetzt werden, wie groß das Engagement für Asyl in der Gesellschaft nach wie vor ist. Durch das Aufstellen der Stühle in Stuttgart sowie im Anschluss in Kirchengemeinden und Kommunen wird ein symbolischer Platz für Asyl vor Ort geschaffen.
Mitmachen können Gruppen und Einzelpersonen, die für das Recht auf Asyl und den Schutz Geflüchteter eintreten wollen. Sie können sich entweder der Ökumenischen Flüchtlingsarbeit anschließen oder sich bis zum 1. April selbst bei der Kampagne registrieren. Der Transport der Stühle nach Stuttgart und zurück wird von den Initiatoren übernommen. Alle Stühle werden fotografiert und auf einem Plakat oder in einem Bildband zusammengefasst.
Anmeldungen zum Workshop "Asylstühle" nimmt Julia Blessing unter Telefon 07351/527185 oder per E-Mail an blessing@diakonie-biberach.de entgegen. Anmeldeschluss ist Freitag, 15. Februar. Eine Registrierung bei der Kampagne ist möglich unter www.diakonie-wuerttemberg.de